FRANKENS TOP FIVE
Hier findet ihr im regelmäßigen Wechsel Top 5 Sehenswürdigkeiten der Fränkischen Schweiz in verschiedenen Kategorien. Viel Spaß beim entdecken.
Die Schönheit Frankens lässt sich bei zahlreichen Wanderungen und Spaziergängen genießen. Zahlreiche Aussichtstürme bieten Panorama- und Fernblicke teilweise über die fränkische Grenze hinaus. Jeweils im Wechsel werden hier fünf dieser Aussichtstürme vorgestellt.
Wiesentalt "Hohes Kreuz" | |
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Turmart: | Holzturm |
Turmhöhe: | ca. 12 Meter |
Höhe der Erhebung: | ca. 522 Meter |
Eintritt: | frei |
Betzenstein Aussichtsturm am Schmidberg | |
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Turmart: | Holzturm |
Turmhöhe: | ca. 12 Meter |
Höhe der Erhebung | ca. 530 Meter |
Eintritt: | frei |
Königstein "Ossinger" | |
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Turmart: | Holzturm |
Turmhöhe: | 22 Meter |
Höhe der Erhebung: | 651 Meter |
Eintritt: | frei |
Pottenstein "Himmelsleiter" | |
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Turmart: | Stahl |
Turmhöhe: | 25,5 Meter |
Höhe der Erhebung: | ca. 440 Meter |
Eintritt: | frei |
Bayreuth "Siegesturm" | |
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Turmart: | Stein |
Turmhöhe: | 17 Meter |
Höhe der Erhebung: | ca. 463 Meter |
Eintritt: | frei |
Burgruinen
Franken ist bekannt für seine faszinierenden Burgruinen, die Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit und eines reichen kulturellen Erbes darstellen. Diese imposanten Überreste einst mächtiger Festungen erzählen Geschichten, die das Schicksal der Region geprägt haben. Im Wechsel werden hier jeweils 5 Burgruinen vorgestellt, welche für einen Ausflug oder als Wanderziel wunderbar geeignet sind.
Burgruine Wildenfels
Tour Empfehlung: Betzenstein: Burgställe und Burgruinen
Die Burgruine liegt oberhalb von Wildenfels, einem Gemeindeteil der Gemeinde Simmelsdorf im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land.
Folgende historischen Eckpunkte sind der aufgestellten Informationstafel zu entnehmen:
„Burg Wildenfels wurde zwischen 1290 und 1300 erbaut. 1323 wird Dittrich III von Wildenstein zu Wildenfels erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Verwüstung 1525 im Bauernkrieg stürzte 1550 ein Teil der Außenwand ab. Am 27. Mai 1552 wurde die Burg im 2. Markgrafenkrieg durch markgräfliche Truppen in Brand gesetzt und blieb danach Ruine. Im Jahr 1827 stürzte nach einem Blitzschlag auch noch die Westhälfte des Bergfriedes ein. Die Burgruine Wildenfels wurde von 2013 bis 2014 umfangreich saniert, um sie den kommenden Generationen zu erhalten.“
Burgruine Hollenberg
Tour Empfehlung: Pegnitz: Ruinen und Höhlen bei Hollenberg
Die Burgruine Hollenberg liegt auf einer Bergkuppe über dem Dorf Hollenberg in der Gemeinde Pegnitz.
Folgende Eckpunkte zur Historie der Burgruine sind der aufgestellten Informationstafel zu entnehmen:
Als Erbauer der Burg gilt Kaiser Karl IV. (1357-1363). Nach den Aufzeichnungen des letzten Pflegers hat die Veste im Bauernkrieg ihr Ende gefunden. Zu einem Wiederaufbau ist es nie mehr gekommen.“
Der Wallgraben und Ruinenreste sind noch gut sichtbar. Weiterhin bietet sich ein lohnender Ausblick über die Fränkische Schweiz.“
Burgruine Leienfels
Tour Empfehlung: Pottenstein: Burgruine und Felsentore
Die Burgruine Leienfels liegt nordwestlich der gleichnamigen Ortschaft Leienfels in der Fränkischen Schweiz. Der Ort gehört zur Stadt Pottenstein.
Einer Informationstafel sind folgende historischen Punkte zu entnehmen:
„Als Lewenfels bzw. Löwenfels, tritt die Anlage 1372 urkundlich in Erscheinung. 1502 verkaufte Jobst I. von Egloffstein aus Finanznot seinen Anteil der Burg für 6.000 Gulden an das Bistum Bamberg. Während des Bauernkrieges (1525) zerstörte ein Mob aus Pottenstein die Burg. Erneute Schäden nahm die Burg nach heftiger Gegenwehr im 2. Markgrafenkrieg (1553). Anschließend wird die Burg zwar teilweise aufgebaut, kurze Zeit später aber aufgelassen. 1610 war Leienfels unbewohnbar.
Burgruine Stierberg
Tour Empfehlung: Betzenstein: Über Stierberg nach Münchs
Die Ruine Stierberg liegt über dem Dorf Stierberg, westlichen von Betzenstein.
Der angebrachten Tafel sind folgende Informationen zu entnehmen:
„Nach Stierberg benennt sich ein zwischen 1188 und 1230 urkundlich überliefertes Bamberger Ministerialengeschlecht. Vor 1316 war sie bereits an die Landgrafen von Leuchtenberg gekommen. 1417 wurde die Burg von Landgraf Leopold an den Pfalzgraf Johann von Bayern verkauft. Im zweiten bundesständischen Krieg 1553 wurde das Dorf und die Burg Stierberg durch markgräfliche Gruppen beschossen und ausgebrannt. Auf dem abfallenden Hang steht das 1778/79 erbaute ehemalige Vogteihaus.“
Ruine Streitburg
Tour Empfehlung: Wiesenttal: Höhlenwanderung bei Streitberg
Die Ruine Streitburg liegt oberhalb des Ortes Streitberg. Sie liegt direkt gegenüber der häufig als Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz bezeichneten Burgruine Neideck.
Folgende Informationen stammen von der Informationstafel, welche an der Burgruine zu finden ist:
„Erbauung der Burg durch die Ritter von Streitberg vor 1120. Das Vielfach zerstrittene Geschlecht erlosch 1690. 1529 trat Markgraf Albrecht Alcibiades mit seinen Untertanen zum lutherischen Bekenntnis über, wodurch eine protestantische Insel im katholischen Umstand entstand. Im Jahr 1553 – nur einen Monat nach Zerstörung der gegenüberliegenden Burg Neideck durch die „Markgräflichen“ – wurde die Streitburg durch bischöflich-bambergische und nürnbergische Truppen
Kinder-Erlebniswege
Erlebniswege für Familien und Kinder bieten Abenteuer und Lernen Hand in Hand. Sie fördern die Neugierde junger Entdecker und stärken familiäre Bindungen durch gemeinsame Erlebnisse. Solche Wege sind oft mit interaktiven Stationen gespickt, die Wissen spielerisch vermitteln. Sie können in Wäldern, Parks oder sogar in städtischen Umgebungen gefunden werden. Jeder Schritt auf einem Erlebnisweg kann die Fantasie anregen und den Horizont von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen erweitern. Es ist eine Chance, die Welt mit neuen Augen zu sehen und dabei gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.
Aktiv- und Entdeckerpfad Plech
Der etwa 1,5 Kilometer lange Rundweg startet am Marktplatz in Plech und führt an der Pfarrkirche St. Susannae vorbei, Richtung Gottvaterberg. Auf 14 Stationen wartet Abwechslung, wobei das Eichhörnchen Pauli stets an Ihrer Seite ist. Es gibt zwei Routenoptionen; eine davon ist barrierefrei und somit ideal für Buggy und Kinderwagen. Ein besonderes Highlight stellt die Impulswippe dar. Weitere Attraktionen wie ein Kletternest, Balancierbalken und Reck bieten Spiel und Spaß. Informative Tafeln vermitteln Wissenswertes über den Wald. Oben am Gottvaterberg eröffnet sich ein herrlicher Ausblick und für die jüngsten Besucher lockt ein Kletterturm mit Rutsche.
Kindererlebnisweg Mengersdorf
Der Rundweg verläuft in einem Waldgebiet bei Mengersdorf, einem Gemeindeteil von Mistelgau. An 10 Stationen wird auf dem ca. 1 Kilometer langen Weg das Märchen „Wer findet den Schatz der Bachprinzessin?“ erzählt. Bei den Mitmach-Stationen werden die Kinder aktiv gefordert. Ein kleiner Barfußpfad, Balancierbalken, Hängebrücke und ein Spielturm mit Rutsche sind nur einige der aufgeführten Stationen. Start ist an der evangelischen Kirche St. Otto. Hier stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Der Weg ist gerade bei gutem Wetter eine kurzweilige Abwechslung.
Fuchsau Rundweg
Der ca. 4 Kilometer lange Rundweg bietet 14 abwechslungsreiche Stationen und liegt bei Kühnhofen/Hersbruck. Auf schönen Wegen durch Waldgebiete und über Wiesen gibt es für Kinder viel zu entdecken. So kann man an einer Weide mit Besen und kleinen Schaufeln Kühe füttern, am Bach die Spuren von Bibern entdecken, sowie einen Waldameisenhaufen beobachten. Von den zahlreichen Spielstationen ist die hölzern Kugelbahn besonders erwähnenswert. Sitzmöglichkeiten laden zum verweilen an den jeweiligen Stationen ein. Der Start des Weges ist in Kühnhofen, Unterkrumbach und bedingt an der Gaststätte Fuchsau möglich.
Wall Maus Weg Gößweinstein
Der Walli Maus Weg in Gößweinstein ist ein etwa 3 Kilometer langer Rundweg mit 15 interaktiven Stationen, der speziell für Familien mit Kindern konzipiert wurde. Am Haus des Gastes erhalten Kinder ein Startpaket, das sie auf dem Weg begleitet und für zusätzlichen Spaß sorgt. Dieser Erlebnisweg bietet eine ideale Kombination aus Bewegung, Naturerlebnis und spielerischem Lernen und ist somit ein perfektes Ausflugsziel für Familien in der Fränkischen Schweiz.
Waldtierpfad Pegnitz
Der rund 5 Kilometer lange Waldtierpfad Pegnitz führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft und bietet 32 interaktive Stationen. Kinder und Erwachsene können spielerisch die heimische Tierwelt entdecken, Spuren lesen und spannende Rätsel lösen. Schautafeln vermitteln Wissenswertes über Fuchs, Dachs, Specht und viele weitere Waldbewohner. Der kinderfreundliche Rundweg lädt mit Rastplätzen zum Verweilen ein und macht Natur hautnah erlebbar
Kirchenruinen
Kirchenruinen sind stumme Zeugen vergangener Zeiten, in denen der Glaube und die Gemeinschaft im Mittelpunkt des Lebens standen. Die verwitterten Steine und zerfallenen Strukturen erzählen Geschichten von Kriegen, Naturkatastrophen oder schlicht vom Lauf der Zeit. Diese Ruinen sind nicht nur architektonische Denkmäler, sondern auch Orte der Reflexion über die Beständigkeit und Vergänglichkeit. Sie mahnen uns, unsere Geschichte zu bewahren und zugleich die Zukunft zu gestalten.
Kapellenruine „Zum Heiligen Bühl“
Tour Empfehlung: Wiesenttal: Riesenburg und versteckte Naturschönheiten
Die Kirchenruine "Heiliger Bühl" liegt direkt an der Straße – etwas versteckt im Wald - zwischen Engelhardsberg und Wölm.
Folgende Daten sind der Inforationstafel zu entnehmen:
„Ehemals gotische Bergkirche im 15. Jahrhundert von den Rittern von Streitburg zu Ehren Georg IV. erbaut. Als Filiale von Muggendorf diente sie als Predigt- und Taufkapelle. Die Kirche war 20 Meter lang, über 9 Meter breit und hatte einen fünfseitigen Chor mit drei spitzbogigen Fenstern. Nach dem 30-jährigen Krieg verfiel die Kapelle.“
Bis heute wird am 24. August bzw. dem darauffolgenden Sonntag das Kirchweihfest gefeiert.
Pirkenreuther Kapelle
Tour Empfehlung: Pegnitz: Ruinen und Höhlen bei Hollenberg
Die Kirchenruine liegt unweit der Burgruine Hollenberg, in der oberfränkischen Gemeinde Pegnitz.
Folgende historischen Punkte sind der angebrachten Tafel zu entnehmen:
1366: Erste urkundliche Erwähnung
1430: Zerstört während der Hussitenkriege
1500: Wiederaufgebaut
1566: Endgültig abgetragen in der calvinistischen Zeit
1920: Ruinenreste wurden wieder frei gelegt
Kapellenruine „Zum Heiligen Baum“
Tour Empfehlung: Pommelsbrunn: Happurger See & Ruinen
Die Ruine liegt bei Arzlohe, einem Gemeindeteil von Pommelsbrunn. Der angebrachten Infotafel kann man folgendes entnehmen:
„Die Kapellenruine wird erstmalig 1480 erwähnt. Der einschiffige, spätgotische Bau ist sicherlich viel älter, nachdem die erste direkte urkundliche Erwähnung in das Jahr 1508 datiert und schon damals von der „Kapellenruine“ die Rede war. Heute sind von dem Bau nur noch die bis zu fünf Meter hohen Umfassungsmauern, das Portal und ein spitzbogiges Fenster übrig. Nach den Aufzeichnungen im Jahr 1649 wurde sechsmal jährlich Gottesdienst in der Kapelle abgehalten. Noch heute ziehen am Sonntag vor Jacobi Pfarrer und Gemeinde in langer Prozession zur Kapellenruine. Seit dem 14. Jahrhundert wird zum gleichen Termin die Arzloher Kirchweih gefeiert.“
Wahlfahrtskapelle St. Friedel
Tour Empfehlung: Aufseß: Rundwanderweg über Heckenhof
Die Ruinenreste liegen unweit des Ortes Aufseß in der Fränkischen Schweiz. Die Ruine ist an einem ausgewiesenen Wanderweg und trotzdem sehr versteckt gelegen. Von der einstigen Flur- und Wallfahrtskapelle sind nur noch wenige Reste zu sehen.
Auf der Informationstafel steht geschrieben:
„Die Kapelle war 13 x 7 Schritte groß. Nachdem wir heute nur noch klägliche Ruinenreste vorfinden, fragen wir uns nach der Zeit des Verfalls. Möglich wäre eine Zerstörung durch die 1430 hier vorbeiziehenden Hussiten. Der 30-jährige Krieg aber, besonders als die Kroaten und andere fremde Söldner nach Aufseß kamen und furchtbar wüteten (1633) könnte ebenfalls St. Friedels Ende bedeutet haben.“
Gotische Kapelle bei Heiligenstadt
Tour Empfehlung: Heiligenstadt: Rundweg bei Schloss Greifenstein
Die Gotische Kapelle bei Heiligenstadt in Oberfranken ist eine neugotische Ruine im Wald nahe Schloss Greifenstein. Ursprünglich als künstliche Ruine erbaut, diente sie bis in die 1960er Jahre als Andachtsort, wurde später jedoch Opfer von Vandalismus. Heute ist sie einsturzgefährdet, aber ein beliebtes Ziel für Wanderer.
Schauhöhlen
Franken, eine Region von malerischer Schönheit und kulturellem Reichtum, beherbergt nicht nur an der Oberfläche beeindruckende Sehenswürdigkeiten, sondern auch unter der Erde versteckte Schätze. Die Schauhöhlen in Franken bieten faszinierende Einblicke in diese geheimnisvolle Unterwelt. Hier werden fünf bedeutende Attraktionen in Franken und der angrenzenden Oberpfalz beleuchtet.
Teufelshöhle
Tour Empfehlung: Pottenstein: Teufelshöhle und Trockenhänge
Bei einer ca. 45-minütigen Führung kann man sich von der Schönheit der Teufelshöhle verzaubern lassen. Die Höhle liegt direkt an der Bundestraße B470. Den Eingang bildet ein beeindruckendes Felsenportal. Die Tropfsteinhöhle ist die größte der etwa 1000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz und gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Die Teufelshöhle besteht aus mehreren großen Hallen, die durch bei der Erschließung der Höhle angelegte enge, stollenartige Gänge miteinander verbunden sind. Besonders beeindruckend ist sicherlich der größte Raum, der 45x18x15 Meter große "Barbarossadom". Die Gesamtlänge der Höhle beträgt ca. 3.000 Meter. Ungefähr die Hälfte ist hierbei für die Öffentlichkeit zugänglich.
Sophienhöhle
Tour Empfehlung: Ahorntal: Promenadenweg
Die Sophienhöhle liegt unweit der Burg Rabenstein im Ahorntal und gilt als die älteste urkundlich erwähnte Höhle der Frankenalb. Erreichbar ist der Eingang von einem Parkplatz an der Staatsstraße 2185 über einen Waldpfad bergaufwärts oder vom Parkplatz an der Burg. Die Höhle wurde bereits von prähistorischen Menschen aufgesucht. Dies belegen die zahlreichen Funde vorgeschichtlicher Keramik. Benannt ist sie nach der Schwiegertochter des damaligen Besitzers. Die Gesamtlänge beträgt ca. 900 Meter, wobei die eigentliche Sophienhöhle mit ihren drei Abteilungen 500 Meter lang ist. Der größte der zahlreichen Tropfsteine trägt den Namen „Der Millionär“.
Binghöhle
Tour Empfehlung: Wiesenttal: Höhlenwanderung bei Streitberg
Die Höhle liegt ca. 60 Meter oberhalb des Ortes Streitberg. Entdeckt und erschlossen wurde die Höhle 1905 vom Nürnberger Spielwarenhersteller Ignaz Bing. In ihrem Inneren schlängelt sich ein ca. 300 Meter langer Pfad durch funkelnde Kristallwelten und vorbei an Tropfsteinvorhängen. Sie liegt, anders als andere Jurahöhlen nicht im Schwammkalk oder Dolomit, sondern in geschichtetem Kalk. Neben der Teilnahme an Führungen besteht auch die Möglichkeit, die Höhle auf eigene Faust zu erkunden. Zu einem der beeindruckendsten Tropfsteinen der Höhle zählt die Riesensäule, im Bereich Kellermannsgrotte der Höhle.
Maximiliansgrotte
Tour Empfehlung: Neuhaus: Abschnitt des Karstkundlichen Wanderweges
Die Maximiliansgrotte befindet sich bei Krottensee, einem Gemeindeteil von Neuhaus an der Pegnitz. Die Gesamtlänge der Höhle beträgt ca. 1.200 Meter. Bei einer ca. 30-minütigen Führung wird ein Teil der Höhle besichtigt. Den Ausgang der Höhle bildet die sog. Bärenhöhle. Zur Erinnerung an Maximilian II. wird die Höhle seit 1853 Maximiliansgrotte genannt. Der ca. sechs Meter hohe Tropfstein „Eisberg“ mit einem Durchmesser von etwa drei Metern zählt als größter Tropfstein Deutschlands. Die Maximiliansgrotte ist eine der Stationen des karstkundlichen Wanderweges.
Osterhöhle
Tour Empfehlung: Neukirchen: Höhlentour
Die Osterhöhle befindet sich in der Nähe von Trondorf im Landkreis Amberg-Sulzbach und zählt somit zur Metropolregion Nürnberg .An der Höhle befinden sich wenige Parkplätze. Die Höhle besitzt im Gegensatz zu den anderen Schauhöhlen kein Beleuchtungssystem. Zu Beginn der Führung erhält man einen Schutzhelm und eine Taschenlampe. Die Osterloch gliedert sich auf 185 Metern in drei Teile, der Abstieg zum Eingang beträgt 16 Meter und erfolgt über Stufen. Die überwiegend dunkle Farbe der Versinterungen und Tropfsteine ist auf die früheren Führungen mit offenem Licht und dem relativ hohen Mangananteil zurück zu führen.
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